Infrastruktur
GEBAUT!!!! Trinkwasser-Reservoir
siehe unter Aktuell
Bau eines Reservoirs für die Trinkwasserversorgung
Die Trinkwasserversorgung von Amlougui ist von einem zu kleinen, veralteten Reservoir abhängig. Seit der Klimaveränderung gibt es immer mehr Trockenheit kombiniert mit heftige Stürmen und grossem Regen. So dass die Trinkwasserzufuhr in Amlougui für Tage ausfällt und die desolaten Leitungen vom Fluss mitgerissen werden. Zudem können mit dem jetzigen Reservoir das 35m3 Wasser fasst, Haushalte die zu weit weg oder über dem Reservoir liegen nicht versorgt werden. Das geplante, grössere Reservoir mit 150m3, würde mit einer Grundwasserbohrung am Fluss, über eine Pumpe, die mit Solarstrom betrieben wird die rund 600 Bewohner gut versorgen können. So dass bei einem defekt oder bei Bewölkung, die Bevölkerung über 8 Tage vom Wasser aus dem Reservoir leben könnte.
Projekt unterstützen:
Trinkwasserreservoirs: Bau, Brunnenbohrung, Solarpanels, einmalig: CHF 50’000.-, Fehlender Betrag Februar’ 22, CHF 22’000.-
In Planung: Brückenbau
Wir sind auch Brückenbauer - in jeder Hinsicht
Was mit unserem ersten Projekt «Das Wasserreservoir» gelang, möchten wir mit einem zweiten Projekt «Die Brücke» in Amlougui fortsetzen.
Das Erdbeben vom September hat auch die täglich benutzte Brücke in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch hat der geplante Bau einer neuen Brücke für die Menschen in Amlougui noch mehr an Wichtigkeit gewonnen.
Nach einigen Sitzungen mit den Ingenieuren ist der heutige Stand wie folgt: Die täglich benutzte Brücke soll verstärkt und stabilisiert werden. Zusätzlich soll eine überflutungs- und erdbebensichere Not-/Ersatzbrücke unweit vom heutigen Übergang talaufwärts gebaut werden. Die Idee einer Hängebrücke erscheint im Moment vielversprechend. Eine solche sollte am gewählten Ort und mit geringer Spannweite technisch machbar sein. Ihr Zugang aus dem Dorf wäre gut und sie würde vergleichsweise wenig Präsenz entwickeln. Damit hätten die Bewohnenden einen ganzjährig gesicherten Übergang über den Fluss zu ihren Feldern, der Schule und zur Aussenwelt.
Im kommenden Jahr wird die Planung vorangetrieben und eine Dokumentation mit Plänen und Budget erstellt.
Mit dem beiliegenden Einzahlungsschein könnt ihr das Projekt direkt unterstützen.
Benötigte Bausumme: ca. 60'000.- CHF
Standort der geplanten Hängebrücke
In Planung: Abfallentsorgung
Die Abfallentsorgung ist in Marokko eine grosse Sorge
Plastik hält ewig, auch in den abgelegensten Dörfern. Trotz strategischer Pläne der marokkanischen Regierung, was das Sammeln, das Recyceln und die Verwertung von Müll betrifft, bleibt die Herausforderung auch auf dem Lande gewaltig. Derzeit erzeugt Marokko rund 7,5 Millionen Tonnen Hausmüll. Bis 2020 wollte Marokko eine Recyclingquote von 20 Prozent der Feststoffabfälle gewährleisten. Zurzeit liegt dieser Wert lediglich bei 10 Prozent.
Folgende Schritte sind vorgesehen:
Aufklärung: Für eine funktionierende Abfallentsorgung in der Talschaft von Amlougui braucht es zuerst eine aktive Aufklärung der gesamten Bevölkerung. Ein erster Schritt kann in den Schulen und über die Eltern der Schülerinnen und Schülern erfolgen.
Recycling: Erst müssen gute Recycling-Container erworben werden, um diese an den geeigneten, zentralen Plätzen aufzustellen. Die Container müssen mit einfach verständlichen Erklärungen und Markierungen, gemäss dem Entsorgungskonzept, versehen sein.
Entsorgung: Wenn das Trennen und Sammeln von Abfall erfolgreich sein sollen, ist die nächste Herausforderung der regelmässige Abtransport des Mülls. Dies ist die Aufgabe der Regierung, doch leider gibt es da immer wieder grosse Unregelmäßigkeiten und Mängel. Ziel ist es, in den verschiedenen Dorfgemeinden einen sozialen Druck auf die zuständigen Lokalbehörden ausüben, damit diese Ihren Pflichten nachkommen.
Nebst dem konkreten Zweck des Projekts, den Abfallberg umweltkonform abzubauen, hat es auch das Ziel, dass die Dorfgemeinschaft lernt, gemeinsam mit der staatlichen Verwaltung ein Problem zu lösen und, wo die Administration ihren Verpflichtungen nicht nachkommt, geschickt den nötigen Druck für die Erbringung der Dienstleistung auszuüben.